Familienbetterlebnisse

Hallo und guten Morgen…

oder, wenn der Nachtdienst mal ruhig ist, dann bloggt der Papa.

Zum Thema Familienbett und Co-Sleeping wollte ich euch hier mal an meiner Sichtweise teilhaben lassen. Literatur dazu findet man wirklich unendlich und natürlich gehen die Meinungen in alle Richtungen auseinander. Es darf hier nachher gerne diskutiert werden, aber hier findet ihr erst mal unsere persönlichen Erfahrungen.

Wie schon erwähnt, die Idee reifte in uns heran, als die „Kleine“ auf dem Weg war. Wir haben uns kommerzielle Möglichkeiten angesehen, aber irgendwie hat uns nichts richtig überzeugt. Daher ging es dann in die DIY Planung und ich habe mir Gedanken gemacht, wie das Bett aussehen soll, was ich an Material bekomme und was ich als Heimwerker noch bewerkstelligen kann. Dazu gibt es dann bald auch den passenden DIY Artikel.

Die „Große“ hatte bis dahin ihr eigenes Bett und wir mussten leider schmerzlich lernen, dass dies auch ganz schön problembehaftet sein kann. Von stundenlangen Einschlafversuchen, über Geheule mitten in der Nacht, oder Schlafprobleme bei den Eltern, weil das kleinste Geräusch aus dem Babyphone einen senkrecht im Bett sitzen ließ.

Aber würde sich das mit den Kinder direkt neben einem verbessern? Hätte man bei der „Kleinen“ nicht jedes mal Sorge, dass sich einer auf sie drauf rollt? Kommen wir überhaupt zum schlafen und was ist bitte mit dem Zwischenmenschlichen? Mama und Papa hatten das Bett ja sonst für sich alleine 😉

Anfänglich war es schon komisch, die Geräuschkulisse ändert sich und man muss sich an die zusätzlichen Schnarcher gewöhnen. Aber man mag es kaum glauben, schon bald schläft man sooooo viel besser, weil man sein höchstes Gut, nämlich seine Kinder, immer nahe bei sich weiß. Und bei der „Großen“ haben wir die bessere Nachtruhe sofort bemerkt. Sie schläft in der Nähe zu ihrer Schwester und mit der Gewissheit, dass Mama und Papa später auch im Bett liegen, einfach viel entspannter. Zudem bekommt man die Truppe morgens halbwegs zeitgleich aus den Federn, was für den Tagesablauf mit Kita usw. sehr praktisch ist.

Ich hab irgendwann das nächtliche Stillen überhaupt nicht mehr mit bekommen und der Schlaf ist weit erholsamer, als wenn ich immer auf das Babyphone lauschen müsste. Ich hab meine Kinder bei mir und kann mich zum einschlafen trotzdem an meine Frau kuscheln.

Und falls jetzt einer fragt…. ja, Mama-Papa-Interaktion ist trotzdem noch möglich. Man muss halt mal erfinderisch sein und das Bett bleibt dann halt der Schlafplatz. Es kann mir ja wohl auch keiner erzählen, dass er sich vor den Kindern nur im Bettchen vergnügt hat. Aus nun knapp einem Jahr Erfahrung kann ich nur sagen, ein Familienbett tut dem Sexleben wahrlich keinen Abbruch!

Also lasst eure Kinder nachts bei euch sein, sie brauchen diese Nähe. Wir gehen ja auch nicht gerne alleine ins Bett. Die Pupser finden es noch schnell genug „uncool“ bei Mama und Papa zu pennen.

 

Hab ich was vergessen? Habt ihr Fragen? Lasst mir doch einfach einen Kommentar da.

Dirk


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