Norderneyer Urlaubstagebuch – Tage 4, 5 und 6

Drei Tage voller Erlebnisse und zufriedenen Kindern, meistens ­čśë

Hall├Âchen und guten Abend ! Nachdem die letzten Tage echt viel los war und Papa sich gestern Abend lieber zum surfen in die Nordsee gest├╝rzt hat, als am PC zu sitzen, gibt es nun gleich den vollen 3-Tagesbericht.

Es gab wieder einige sch├Âne Sachen f├╝r die Kiddies, teils auch f├╝r Erwachsene richtig toll und informativ. Unsere Gro├če, die ja sonst eher introvertiert ist, taut hier immer mehr auf und macht jeden Quatsch mit. Allerdings merkt man hier im Urlaub auch, dass sie sich ordentlich an Mama und Papa h├Ąngt und doch eifers├╝chtig auf die kleine Schwester wird. Mal sehen, wir haben ja noch ein paar Tage, vielleicht schaffen wir ja mal einen ohne meckern ­čśë

Unser Babboe Lastenrad begleitet uns dabei weiterhin treu ├╝ber die Insel und Papa entwickelt so langsam auch sowas wie Kondition. Die n├Ąchsten Tage gibt es dann zum Babboe hier auch noch einen Zwischenbericht. Inzwischen haben wir ja einige Touren, bei Sonne, Wind und Regen absolviert, da gibt es einiges zu erz├Ąhlen.

Tag 4

Inzwischen haben wir uns hier auf einen Morgenstart zwischen 6:00-6:30 Uhr eingependelt. Beim B├Ącker werden wir schon immer komisch angeguckt, wenn wir mit der Gro├čen auf ihrem Laufrad schon so fr├╝h auf der Matte stehen.

Nachdem wir erst etwas durch die Stadt geschlendert sind die Kleine ihren Mittagsschlaf mal wieder in der Trage auf dem R├╝cken absolviert hat, sind wir mit allen zum Norderneyer Hafen gefahren. Dort steht das Wattenmeer Besucherzentrum Norderney┬áund bietet eine sch├Âne interaktive Ausstellung mit Infos rund um das Wattenmeer. An den verschiedenen Informationsstationen kann man bei kleinen Spielen Punkte sammeln und sich nachher dann ein kleines pers├Ânliches Geschenk ausdrucken. Auf der Dachterrasse kann man den Hafen ├╝berblicken und sogar die F├Ąhren beobachten. In kleinen Aquarien sieht man die typischen Nordseebewohner und kann sogar Strandkrabben streicheln.

Tag 5

Heute haben wie das sch├Âne Wetter am Morgen direkt mal ausgenutzt und sind zum Strand gegangen. Da wir nat├╝rlich wieder fr├╝h auf den Beinen waren, hatten wir den Strand auch fast f├╝r uns alleine und konnte so ┬áauch der Mittagshitze entgehen. Die Gro├če wollte auf jeden Fall eine Sandburg bauen, wobei Papa f├╝r die Aushubarbeiten zust├Ąndig war, das Kind hat dann die Versch├Ânerungen ├╝bernommen. Die junge Dame hatte ganz klare Vorstellungen von ihrem Sandburghaus, daher musste eine Sitzbank rein und der Einstieg musste unbedingt eine Treppe haben. Papa hat also mit der Kinderschaufel gebuddelt bis die H├Ąnde brannten, aber die Gro├če war gl├╝cklich.

Mama hat sich dann irgendwann mit der Kleinen zum Mittagsschlaf verabschiedet und ich konnte mit der Gro├čen noch etwas Quatsch machen. Um 12:00 Uhr waren wir dann aber auch platt und sind Richtung Mittagsessen getigert. Zum Gl├╝ck hatten wir alles in unserem tollen UlfBo Bollerwagen verpackt, damit war selbst die Tour durch den Sand kein Problem.

Am Mittag stand dann im Norderneyer Conversationshaus noch der Auftritt von Clown Riccolino an, den wollte sich die Gro├če nicht entgehen lassen. Und obwohl sie bei sowas ja sonst echt zur├╝ckhaltend ist, hier hat sie nach f├╝nf Minuten allen Unfug mitgemacht und mitgesungen.

Tag 6

Da f├╝r den Nachmittag Regen und Sturm angesagt war, haben wir den Vormittag wieder f├╝r eine kleine Strandaktivit├Ąt genutzt. Bei den Strandstrolchen konnten Kinder von 3-6 Jahren den Strand und das Meer entdecken und erfahren, was sich alles so an und im Wasser tummelt. So wurden Muscheln, Krebse, Algen und mehr gesammelt und die nette Dame vom Nationalparkhaus Wattenmeer hat alles wunderbar kindgerecht erkl├Ąrt. Selbst die Erwachsenen konnten noch viel lernen und man sieht die Nordsee nun mit ganz anderen Augen.

Am Mittag haben wir noch Oma und Opa von der F├Ąhre abgeholt, die beiden besuchen uns bis zum Wochenende und f├╝r die M├Ądels ist das nat├╝rlich gro├čartig. Leider zog dann ein kleines Sturmtief mit ordentlich Regen ├╝ber Norderney. Ganz genau zu der Zeit, als wir eigentlich mit den Rad nach Hause wollten. Aber jetzt wissen wir auch, dass das Regenverdeck vom Babboe Lastenrad dicht h├Ąlt und wie toll sich die M├Ądels trockenen Fu├čes ├╝ber die klatschnassen Eltern am├╝sieren k├Ânnen.

So meine Lieben, damit haben wir wieder einen Tag hinter uns gebracht. Liebe Gr├╝├če an alle meine Leser da drau├čen.┬á

Dirk

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