Norderneyer Urlaubstagebuch – Tage 4, 5 und 6

Drei Tage voller Erlebnisse und zufriedenen Kindern, meistens 😉

Hallöchen und guten Abend ! Nachdem die letzten Tage echt viel los war und Papa sich gestern Abend lieber zum surfen in die Nordsee gestürzt hat, als am PC zu sitzen, gibt es nun gleich den vollen 3-Tagesbericht.

Es gab wieder einige schöne Sachen für die Kiddies, teils auch für Erwachsene richtig toll und informativ. Unsere Große, die ja sonst eher introvertiert ist, taut hier immer mehr auf und macht jeden Quatsch mit. Allerdings merkt man hier im Urlaub auch, dass sie sich ordentlich an Mama und Papa hängt und doch eifersüchtig auf die kleine Schwester wird. Mal sehen, wir haben ja noch ein paar Tage, vielleicht schaffen wir ja mal einen ohne meckern 😉

Unser Babboe Lastenrad begleitet uns dabei weiterhin treu über die Insel und Papa entwickelt so langsam auch sowas wie Kondition. Die nächsten Tage gibt es dann zum Babboe hier auch noch einen Zwischenbericht. Inzwischen haben wir ja einige Touren, bei Sonne, Wind und Regen absolviert, da gibt es einiges zu erzählen.

Tag 4

Inzwischen haben wir uns hier auf einen Morgenstart zwischen 6:00-6:30 Uhr eingependelt. Beim Bäcker werden wir schon immer komisch angeguckt, wenn wir mit der Großen auf ihrem Laufrad schon so früh auf der Matte stehen.

Nachdem wir erst etwas durch die Stadt geschlendert sind die Kleine ihren Mittagsschlaf mal wieder in der Trage auf dem Rücken absolviert hat, sind wir mit allen zum Norderneyer Hafen gefahren. Dort steht das Wattenmeer Besucherzentrum Norderney und bietet eine schöne interaktive Ausstellung mit Infos rund um das Wattenmeer. An den verschiedenen Informationsstationen kann man bei kleinen Spielen Punkte sammeln und sich nachher dann ein kleines persönliches Geschenk ausdrucken. Auf der Dachterrasse kann man den Hafen überblicken und sogar die Fähren beobachten. In kleinen Aquarien sieht man die typischen Nordseebewohner und kann sogar Strandkrabben streicheln.

Tag 5

Heute haben wie das schöne Wetter am Morgen direkt mal ausgenutzt und sind zum Strand gegangen. Da wir natürlich wieder früh auf den Beinen waren, hatten wir den Strand auch fast für uns alleine und konnte so  auch der Mittagshitze entgehen. Die Große wollte auf jeden Fall eine Sandburg bauen, wobei Papa für die Aushubarbeiten zuständig war, das Kind hat dann die Verschönerungen übernommen. Die junge Dame hatte ganz klare Vorstellungen von ihrem Sandburghaus, daher musste eine Sitzbank rein und der Einstieg musste unbedingt eine Treppe haben. Papa hat also mit der Kinderschaufel gebuddelt bis die Hände brannten, aber die Große war glücklich.

Mama hat sich dann irgendwann mit der Kleinen zum Mittagsschlaf verabschiedet und ich konnte mit der Großen noch etwas Quatsch machen. Um 12:00 Uhr waren wir dann aber auch platt und sind Richtung Mittagsessen getigert. Zum Glück hatten wir alles in unserem tollen UlfBo Bollerwagen verpackt, damit war selbst die Tour durch den Sand kein Problem.

Am Mittag stand dann im Norderneyer Conversationshaus noch der Auftritt von Clown Riccolino an, den wollte sich die Große nicht entgehen lassen. Und obwohl sie bei sowas ja sonst echt zurückhaltend ist, hier hat sie nach fünf Minuten allen Unfug mitgemacht und mitgesungen.

Tag 6

Da für den Nachmittag Regen und Sturm angesagt war, haben wir den Vormittag wieder für eine kleine Strandaktivität genutzt. Bei den Strandstrolchen konnten Kinder von 3-6 Jahren den Strand und das Meer entdecken und erfahren, was sich alles so an und im Wasser tummelt. So wurden Muscheln, Krebse, Algen und mehr gesammelt und die nette Dame vom Nationalparkhaus Wattenmeer hat alles wunderbar kindgerecht erklärt. Selbst die Erwachsenen konnten noch viel lernen und man sieht die Nordsee nun mit ganz anderen Augen.

Am Mittag haben wir noch Oma und Opa von der Fähre abgeholt, die beiden besuchen uns bis zum Wochenende und für die Mädels ist das natürlich großartig. Leider zog dann ein kleines Sturmtief mit ordentlich Regen über Norderney. Ganz genau zu der Zeit, als wir eigentlich mit den Rad nach Hause wollten. Aber jetzt wissen wir auch, dass das Regenverdeck vom Babboe Lastenrad dicht hält und wie toll sich die Mädels trockenen Fußes über die klatschnassen Eltern amüsieren können.

So meine Lieben, damit haben wir wieder einen Tag hinter uns gebracht. Liebe Grüße an alle meine Leser da draußen. 

Dirk

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